Gesundheitsamt warnt: Zu wenig Kinder in Kulmbach gegen HPV geimpft

04. Juni 2025 , 16:59 Uhr

Jedes Jahr erkranken in Deutschland über 7.000 Menschen an Krebs durch HPV. Humane Papillomviren zählen zu den häufigsten sexuell übertragbaren Viren und werden meist unbemerkt übertragen. Bestimmte Typen können Krebs auslösen – besonders betroffen ist dabei der Gebärmutterhals. Jetzt warnt davor explizit das Gesundheitsamt in Kulmbach.

Und zwar ist die HPV-Impfquote im Landkreis Kulmbach alarmierend niedrig. Die Ständige Impfkommission (STIKO) empfiehlt die HPV-Impfung für alle Mädchen und Jungen zwischen 9 und 14 Jahren, am besten vor dem ersten sexuellen Kontakt. In Kulmbach sind aktuell nur etwa ein Viertel der Sechstklässler vollständig geimpft – rund zwei Drittel gar nicht. Das Gesundheitsamt empfiehlt Eltern, sich bei Vorsorgeuntersuchungen beraten zu lassen.

red

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