Wirtschaft schlägt Alarm: Deindustrialisierung erreicht Bayreuth

17. Oktober 2025 , 19:55 Uhr

Die Stimmung in der regionalen Wirtschaft ist angespannt. Beim Kamingespräch des IHK-Gremiums Bayreuth mit Oberbürgermeister Thomas Ebersberger und Landrat Florian Wiedemann in Pegnitz ist klar geworden: Viele Betriebe sehen die Deindustrialisierung längst im Gange. Ein zentrales Gesprächsthema: die marode Bahnstrecke zwischen Pegnitz und Hersbruck. Die Industrie- und Handelskammer fordert in einer Resolution, dass die Sanierung unbedingt mit einer Elektrifizierung verbunden werden muss. Nur so könne der Wirtschaftsraum Bayreuth zukunftsfähig bleiben. Ebersberger und Wiedemann versprechen, Genehmigungsverfahren zu beschleunigen und die regionale Zusammenarbeit zu stärken. Ein Hoffnungsschimmer ist das geplante Regionale Innovationszentrum RIZ, das bis 2028 fertig sein und Unternehmen und Forschung enger vernetzen soll. Ein positives Beispiel lieferte auch die KSB in Pegnitz. Trotz schwieriger Lage investiert der Pumpenhersteller 25 Millionen Euro in den Standort – unter anderem in moderne Fertigung und Digitalisierung.

mso

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