Die Gewerkschaft EVG hat nach den gescheiterten Tarifverhandlungen ja weitere Streiks angekündigt. Die Deutsche Bahn äußert sich jetzt dazu und bezeichnet das als unnötig. Eine Einigung sei nahe gewesen. Die EVG sieht das anders. Das Angebot der Bahn sei laut Helmut Diener „mehr Schein als Sein“. Er ist Vorsitzender der EVG Nordostoberfranken mit Sitz in Hof. Die Mitglieder der Gewerkschaft stimmen jetzt über einen unbefristeten Streik ab:
„Wir werden wahrscheinlich nächste Woche schon damit beginnen, dass die Kollegen in unserem Bereich abstimmen können, ob sie für einen unbefristeten Streik sind. Wir brauchen dazu eine 75-prozentige Zustimmung. Und in der Zeit sind natürlich auch Warnstreiks weiter möglich.“
Die EVG sei aber weiter gesprächsbereit, sagt Diener. Die EVG fordert unter anderem mindestens 650 Euro im Monat für die Beschäftigten. Es geht laut Helmut Diener auch um mehr Wertschätzung.
red