Nach einer Razzia im April in einem Bayreuther Autohaus ist der 62-jährige Geschäftsführer nicht mehr in Untersuchungshaft. Wie die Staatsanwaltschaft Bayreuth bestätigt, wurde der Haftbefehl am 7. Mai außer Vollzug gesetzt. Zu möglichen Auflagen machen die Ermittler keine Angaben.
Die Ermittlungen nach der Razzia laufen unterdessen weiter. Inzwischen wird gegen insgesamt sechs Beschuldigte ermittelt. Bei den Durchsuchungen im April hatten Polizei und Staatsanwaltschaft Geschäftsunterlagen, Datenträger und Mobiltelefone sichergestellt, zudem wurden Wohnhäuser durchsucht.
Im Zentrum des Verfahrens steht der Verdacht eines „provisionsgetriebenen Betrugssystems“. Nach bisherigen Erkenntnissen sollen Kredite in Millionenhöhe vermittelt worden sein – teils ohne ausreichende Sicherheiten. Die genaue Schadenssumme ist laut Staatsanwaltschaft noch unklar. Geschädigt wurden nach aktuellem Ermittlungsstand vor allem Banken. Wann Anklage erhoben wird, ist derzeit offen.
fun