In München stehen derzeit zwei Klimaaktivisten aus Bayreuth zusammen mit einem Jesuitenpater vor Gericht. Die drei haben im Oktober an einer Straßenblockade am Münchner Justizpalast teilgenommen. Sie müssen sich deshalb wegen Nötigung verantworten. Vor Gericht haben sie ihre Aktion verteidigt. Einer der Angeklagten, ein Bayreuther Geoökologie-Student, hat Medienberichten zufolge erklärt, es gebe aus seiner Sicht keine Alternative zu diesen aufsehenerregenden Protestaktionen. Die Urteile soll es noch im Mai geben. Die Protestaktionen von Klimaaktivisten, wie etwa von der Initiative „Letzte Generation“, haben in bundesweit für Diskussionen gesorgt. Kritiker fordern härtere Strafen für sogenannte „Klimakleber“.
red