IG BAU fordert faire Bedingungen für Erntehelfer

24. Juli 2025 , 17:01 Uhr

Die IG BAU ruft Landwirte in der Region dazu auf, Saisonarbeitskräfte fair zu behandeln – mit angemessenen Löhnen und ordentlichen Unterkünften. Viele Erntehelfer aus Osteuropa oder Zentralasien zahlten trotz gesetzlichem Mindestlohn von 12,82 Euro hohe Mieten und weitere Abzüge – oft bleibe kaum etwas übrig, heißt es in einer Pressemitteilung der IG Bau. Die Gewerkschaft warnt: Lohn-Dumping sei illegal und verschärfe den Fachkräftemangel. Positiv sei, dass es ab 2026 steuerliche Entlastungen für Landwirte gebe.

red

Das könnte Dich auch interessieren

12.02.2026 Weniger Steuer – aber nicht mehr Lohn? Seit Jahresbeginn zahlen Restaurants und Hotels nur noch 7 statt 19 Prozent Mehrwertsteuer. Für viele Betriebe bedeutet das: mehr Geld in der Kasse. Die Gewerkschaft NGG kritisiert aber, dass davon bei den Beschäftigten kaum etwas ankommt. Viele arbeiteten weiterhin nur zum Mindestlohn von 13,90 Euro pro Stunde. Ein spürbarer Preisrückgang für Gäste sei ebenfalls ausgeblieben. 14.01.2026 Mehr Geld ganz oben – Dachdecker bekommen jetzt mehr Lohn Mehr Geld für Arbeiten in luftiger Höhe. Auch die Dachdecker in Stadt und Landkreis Bayreuth profitieren vom gestiegenen Mindestlohn. Sie bekommen nach Angaben der IG BAU ab sofort mindestens 16,60 Euro die Stunde. Das macht bei Vollzeit etwa 100 Euro mehr im Monat. Auch ungelernte Kräfte bekommen mehr Geld. Für sie liegt der Mindestlohn jetzt 22.12.2025 Mehr Geld für Mini-Jobber! Gute Nachricht für die rund 18.000 Minijobber in Stadt und Landkreis Bayreuth: sie bekommen mehr Geld. Wie die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten mitteilt, steigt der Mindestlohn zum Jahreswechsel auf 13,90 Euro pro Stunde. Wer etwa zehn Stunden pro Woche arbeitet, hat damit rund 47 Euro mehr im Monat auf dem Konto. Die Gewerkschaft ruft Mini-Jobber dazu auf, 14.08.2025 "Arbeit lohnt sich immer": DGB Oberfranken widerspricht weit verbreiteter Ansicht In der Diskussion um Bürgergeld und Mindestlohn hat sich jetzt auch der DGB Oberfranken zu Wort gemeldet. Die DGB-nahe Hans-Böckler-Stiftung hatte eine Studie veröffentlicht, die zu dem Ergebnis kommt, dass sich Arbeit, auch im Niedriglohnsektor, gegenüber dem Bezug von Bürgergeld immer lohnt. Ein alleinstehender Mann habe der Studie zufolge mit Mindestlohn knapp 600, eine alleinerziehende