Google-Bewertungen entscheiden oft darüber, wie gut Restaurants besucht werden, welche Handwerksfirma engagiert wird und für viele auch, zu welchem Friseur sie gehen. Seit Ende April gibt es eine Neuerung. Google zeigt an, wie viele Rezensionen das jeweilige Unternehmen selbst gelöscht hat. Das soll mehr Transparenz schaffen. Der Vorsitzende des Kulmbacher Hotel- und Gaststättenverbandes Alex Schütz begrüßt die Neuerung, sagt aber auch:
Gleichzeitig ist aber auch wichtig zu verstehen: gelöschte Bewertungen sind nicht automatisch eine berechtigte Kritik, die gelöscht wurde. Häufig geht es vielmehr darum Bewertungen, die gegen Regeln verstoßen zu löschen. Also zum Beispiel, wenn beleidigende Inhalte veröffentlicht wurden oder falsche Tatsachen behaupten wurden.
Für den Gastronom wäre es nur fair, wenn alle mit ihrem Klarnamen Rezensionen abgeben und nicht anonym bleiben. Dann könnten die Wirte auch besser auf die Kritik eingehen.
red