Wann das Friedrichsforum endlich fertig wird, kann heute noch niemand mit Sicherheit sagen. Schon jetzt in der Kritik: der Nutzungsplan für den laufenden Betrieb. Der rechnet mit Kosten von bis zu 3,15 Millionen Euro jährlich. Zu viel sagen Außenstehende. Besonders beim Personal plane man zu großzügig, so der Vorwurf aus der Bevölkerung. Geht das am Ende wirklich günstiger? Kulturreferent Benedikt Stegmayer:
„Man mag an der ein oder anderen Stelle gegebenenfalls mit minimal weniger Personal auskommen, muss dann aber auch inhaltliche Abstriche machen. Das bedeutet: wenn ein Verein oder eine Institution aus der Stadt kommt und dann etwas tun möchte, müsste man im Zweifelsfall sagen: „Das geht nicht“. Das kann natürlich nicht unser Ansatz sein.“
Außerdem sagt er: Im Vergleich ist der Bayreuther Aufwand von 3,15 Millionen Euro klein. Städtische Theater in anderen Städten machen oft einen Verlust im zweistelligen Millionenbereich. Jedes Jahr.
jt