Der Film „Obdachlos in Bayreuth“ hat einiges angestoßen. Der ehemalige Dekan und Journalist Günther Saalfrank und Volker Sommerfeld von der Stadtmission haben gemeinsam mit anderen Mitstreitern diese Dokumentation erstellt und vor etwa einem Jahr gezeigt. Rund ein Jahr später haben die Filmemacher und Protagonisten ein positives Fazit gezogen. Volker Sommerfeld, Leiter der Stadtmission, sagt im Mainwelle-Interview:
Ich bin mir sicher, dass einige Vorurteile abgebaut wurden. Dass dieses Bild vom Penner, der an allem selbst schuld ist, gewichen ist. Dass man plötzlich sieht, da sind Frauen, die ohne Schuld in Not gekommen sind. Es sind ältere Menschen, es sind Männer, die auch nicht alle Penner sind. Sondern einfach, dass es im Moment in Deutschland sehr viel Armut gibt – auch bedingt durch diese furchtbare Mietsituation, die wir im Moment haben.
Die Wirkung des Films bemerkt Sommerfeld durch mehr Respekt auf Augenhöhe. Aber auch von ganz konkreter Hilfe hat Sommerfeld heute (02.06.) berichtet.
Nach dem Film seien ihm ein paar Wohnungen für obdachlose Menschen angeboten worden.
stk