Cybersicherheit in Bayern: Deutlich mehr Angriffe auf Behörden

01. September 2026 , 09:42 Uhr

Bayerische Behörden sind immer häufiger Ziel von Cyberangriffen. Das geht aus dem aktuellen Cybersicherheitsbericht hervor. Die Zentralstelle Cybercrime Bayern in Bamberg übernimmt die Verfolgung der großen, international organisierten Fälle. Insgesamt wurden der bayerischen Polizei 2025 mehr als 49.400 Fälle von Cybercrime gemeldet. Besonders häufig geht es um Phishing, gefälschte QR-Codes und Erpressungssoftware. Die Zahl ist im letzten Jahr um 18 Prozent gestiegen. Auch künstliche Intelligenz spielt bei Cyberangriffen eine immer größere Rolle. Die bayerischen Sicherheitsbehörden wollen deshalb ihre Zusammenarbeit und ihre Abwehrmaßnahmen weiter ausbauen. Leicht ist es nciht für die Ermittler, denn 72 Prozent der Täter agieren aus dem Ausland. Deshalb sei die Kooperation mit internationalen Partnern wie Interpol, Eurojust und Europol so wichtig.

red

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