Billigpakete aus China überschwemmen Bayern

11. März 2026 , 10:51 Uhr

Immer mehr Kleinsendungen aus China landen in Bayern – vor allem durch Online-Bestellungen bei Plattformen wie Temu, Shein oder AliExpress. Nach Angaben der oberfränkischen Industrie- und Handelskammer hat sich der Importwert solcher Pakete seit 2023 mehr als versechsfacht – zuletzt auf rund 400 Millionen Euro im Jahr 2025. 81 Prozent dieser Kleinsendungen kommen inzwischen aus China. Kritisch sieht die IHK, dass bei vielen Paketen der Warenwert zu niedrig angegeben wird, um Zoll zu sparen. EU-Schätzungen gehen davon aus, dass das bei zwei Dritteln der Sendungen passiert. Auch Fälschungen und Produkte, die nicht den EU-Sicherheitsstandards entsprechen, seien ein Problem. Der Handel in Oberfranken fühlt sich dadurch benachteiligt. Die IHK fordert strengere Regeln und gleiche Wettbewerbsbedingungen für alle Anbieter.

mso

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