Die Bayreuther haben Durst auf Bier. 329.000 Hektoliter Bier trinken die Menschen in Stadt und Landkreis im Jahr. Das sind einfach mal 165.000 Badewannen voll. Der Bierdurst bei den Verbrauchern ist also hoch. Dafür sind aber die Löhne der Brauerei-Beschäftigten zu niedrig. Das bemängelt der Geschäftsführer der NGG Oberfranken, Michael Grundl. Als Brauerei-Gewerkschaft fordert die NGG für zwölf Monate zwölf Prozent mehr Lohn für alle Beschäftigten. Die Arbeitgeber müssen morgen (26.04.) ein neues, deutlich verbessertes Angebot auf den Tisch legen. Sonst, sagt Grundl, hat Bayern bald einen ‚Knoten in der Bierleitung‘ und die Biergärten und Volksfeste müssen vermehrt alkoholfreie Getränke ausschenken.
tb