Die Zukunft des Kulmbacher Schlachthofs ist immer wieder Thema. Auf Initiative der Kulmbacher FDP war Bundestagsabgeordnete Nicole Bauer heute (31.07.) in Kulmbach. Es ist deutlich geworden: um den Schlachthof in Kulmbach langfristig erhalten zu können, braucht es Fördergelder. Um die zu bekommen, wäre die Gründung eines Zweckverbands oder einer kommunalen Einrichtung nötig:
„Erstmal müssen alle sich an einen Tisch setzen, das Commitment fassen, zu der Investition, dass man das auch will in der Region. Grundlegend brauchen wir in Deutschland ein klares Bekenntnis zur heimischen Tierhaltung, aber auch dann zur verarbeitenden Industrie, also zu den Schlachthöfen, dass die Tiere möglichst regional und nahe zu ihrer tatsächlichen Haltungsstätte geschlachtet werden können.“
Zuletzt mussten die Schlachthöfe in Bamberg und Kronach schließen. Der Schlachthof Kulmbach ist der letzte in der Region, der noch von kleineren und mittleren Tierhaltebetrieben genutzt werden kann.
red