Polizei ermittelt

Zoll stoppt Berufsschüler mit Schreckschusspistole im Zug

29. September 2026 , 08:36 Uhr

Mit verschiedenen Waffen und Sturmhaube im Gepäck: Ein Berufsschüler gerät ins Visier der Zollstreife. Wie er sich erklärt und welche Konsequenzen drohen.

  Einen 21-Jährigen mit Schreckschusspistole und Sturmhaube im Gepäck hat der Zoll erwischt. Wie die Bundespolizeiinspektion Waldmünchen mitteilte, kontrollierten die Beamten den Berufsschüler bereits am Sonntag in einer Regionalbahn von Regensburg nach Schwandorf. Außerdem führte der junge Mann ein Messer sowie einen Teleskopschlagstock mit sich. 

Als Grund für das Mitführen der Waffe gab der Mann gegenüber den Beamten an, dass er die Schreckschusspistole einem Schulkameraden an der Berufsschule zeigen wollte. Den dafür erforderlichen kleinen Waffenschein konnte er allerdings nicht vorzeigen – dieser war dem 21-Jährigen laut Polizei zuvor bereits behördlich entzogen worden. 

Am Bahnhof Schwandorf übergaben die Zollbeamten den Passagier an die Bundespolizei. Die Ermittler stellten die Waffen sicher und leiteten ein Ermittlungsverfahren wegen Verstößen gegen das Waffengesetz ein. Nach Abschluss der Maßnahmen durfte der 21-Jährige weiterreisen.

Quelle: dpa

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