Zoff um Cannabis-Verkauf: Verein klagt gegen Verkaufsverbot

18. August 2025 , 16:59 Uhr

Im Landkreis Bamberg gibt es gerade Streit um den Verkauf von Cannabis. Der Verein franken.cannabis aus Buttenheim hat vergangene Woche angekündigt, als erster Verein in Bayern legal Cannabis an seine Mitglieder abgeben zu wollen. Nur wenige Tage nach dem Start hat das Bamberger Landratsamt gemeinsam mit der Regierung von Oberfranken den Verkauf mit sofortiger Wirkung untersagt. Gegen diese Entscheidung klagt der Verein jetzt. Mithilfe eines Eilantrags wollen die Mitglieder erreichen, weiterhin Cannabis verkaufen zu dürfen, bis die Rechtslage geklärt sei. Der Verein hätte frühzeitig alle Schritte gemeldet und setze auf Transparenz, Prävention und eine kontrollierte Abgabe, heißt es in einer Stellungnahme. Das Verbot begründen die Behörden mit einer Gefährdung der öffentlichen Sicherheit. Etwa durch parkende Neugierige oder durch Autofahrer nach dem Konsum von Cannabis.

red

Das könnte Dich auch interessieren

21.08.2025 Verwaltungsgericht Bayreuth verbietet Anbau und Abgabe von Cannabis Der Verein franken.cannabis aus Buttenheim (Landkreis Bamberg) darf auch weiterhin kein Cannabis an seine Mitglieder abgeben. Schon seit Wochen gibt es deshalb einen Rechtsstreit, am Donnerstag (21.8.) hat das Verwaltungsgericht Bayreuth einen Eilantrag des Vereins abgelehnt. Es geht um eine Lagerhalle, die der Verein zum Anbau und zum Verkauf von Cannabis nutzen wollte. Dafür hat 11.08.2025 Erster Cannabis-Verkauf in Bayern im Landkreis Bamberg gestartet Am Wochenende (10.8.) hat der erste Cannabis-Verkauf in Bayern gestartet, und zwar hier in Oberfranken: in Buttenheim im Landkreis Bamberg. Dort gibt der Anbauverein „franken.cannabis e.V“. ab sofort legal angebautes Cannabis an die Mitglieder aus. Das teilt der Verein mit. Das Genehmigungsverfahren hat rund neun Monate gedauert, zwischendurch hat es auch einen erfolgreichen Rechtsstreit gegeben. 15.05.2026 Zwei Geldautomatensprenger müssen für sieben Jahre ins Gefängnis Der Prozess gegen zwei Geldautomaten-Sprenger vor dem Landgericht Bamberg ist beendet. Die beiden angeklagten Niederländer sind zu siebeneinhalb und sieben Jahren Haft verurteilt worden. Sie haben zugegeben, Geldautomaten in Forchheim, Eckental und Küps gesprengt zu haben. Nach einer Übergangszeit in Deutschland sollen die Männer ihre Haft in den Niederlanden absitzen. red 22.04.2026 Automatensprenger in den Niederlanden festgenommen: Staatsanwaltschaft Bamberg ermittelt Das bayerische Landeskriminalamt hat in den Niederlanden einen mutmaßlichen Geldautomatensprenger festnehmen lassen. In dem Fall ermittelt die Staatsanwaltschaft in Bamberg. Der 25-jährige Niederländer soll an einer Tat im Dezember 2025 in Unterfranken beteiligt gewesen sein. Die Festnahme bei Amsterdam ist in enger Zusammenarbeit mehrerer europäischer Behörden gelungen – unterstützt durch ein EU-Projekt gegen organisierte Kriminalität.