Wohnungsbaukrise in Oberfranken - deutlich hinter Erwartungen

03. März 2025 , 08:22 Uhr

In Oberfranken wird es immer schwieriger, bezahlbaren Wohnraum zu finden. Nicht nur in Großstädten, sondern auch in Städten wie Bayreuth, Bamberg, Coburg oder Hof gibt es weniger Neubauten. Der soziale Wohnungsbau spielt kaum noch eine Rolle. Das berichtet der Kurier. Die Bundesregierung hatte eigentlich geplant, 400.000 Wohnungen pro Jahr zu bauen, dieses Ziel wurde aber deutlich verfehlt. 2024 gab es bundesweit nur rund 215.900 Baugenehmigungen.
In Bayreuth wurden 2024 zwar einige neue Wohnungen genehmigt, darunter auch geförderte Mietwohnungen, aber insgesamt bleibe der Wohnungsbau hinter den Erwartungen zurück. In Hof gab es seit den 1990er Jahren keinen sozialen Wohnungsbau mehr, in Coburg gehen die Zahlen der Neubauten seit Jahren stetig zurück.
Die Bauindustrie schlägt Alarm und fordert die neue Bundesregierung auf, den Wohnungsbau dringend anzukurbeln.

red

Das könnte Dich auch interessieren

20.08.2025 Bayerisches Baugewerbe boomt - Wohnungsbau in Oberfranken schwächelt Das bayerische Bauhauptgewerbe boomt. Das Landesamt für Statistik meldet für Juni 2025 ein Auftragsplus von fast sieben Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Zur Situation in Oberfranken: Die Region hat im Bereich Hochbau innerhalb des letzten Jahres im Freistaat am meisten zugelegt – um über 21 Prozent auf etwas über 200 Millionen Euro. Allein beim Wohnungsbau 13.03.2026 Industrie-Jobs in Oberfranken brechen weiter weg Seit 2019 sind in Oberfranken mehr als 15.000 Industriearbeitsplätze verloren gegangen. Allein im letzten Jahr waren es laut IHK rund 3.700 Jobs weniger. Die Zahl der Beschäftigten in der Industrie ist damit auf einen historischen Tiefstand gesunken. Gründe seien unter anderem schwierige Standortbedingungen, unsichere internationale Märkte und die Krise der deutschen Autoindustrie. Kammer-Präsident Michael Waasner 11.03.2026 Zugkollision im Hauptbahnhof Bayreuth – acht Verletzte In Bayreuth steht der Zugverkehr nach einer Kollision zweier Regionalzüge still. Der Unfall geht nach ersten Informationen der Bundespolizei glimpflich aus. 10.03.2026 Verstärkung für die Polizei in Oberfranken Die oberfränkische Polizei hat 33 neue Kolleginnen und Kollegen begrüßt. Polizeipräsident Armin Schmelzer hieß die Beamtinnen und Beamten am Vormittag (10.3.) bei einer Feierstunde im Polizeipräsidium in Bayreuth willkommen. Die sieben Polizistinnen und 26 Polizisten sind bereits seit Anfang März in verschiedenen Dienststellen in der Region im Einsatz. Einige kommen frisch aus der Ausbildung, andere