Im Wildpark Hundshaupten geht der barrierefreie Ausbau weiter. Geplant ist eine neue Bogenbrücke, die künftig das Wolfsplateau mit dem Wildplateau verbindet. Für den dritten Bauabschnitt stellt der Freistaat Bayern mehr als fünf Millionen Euro Förderung bereit. Umweltminister Thorsten Glauber und Tourismusministerin Michaela Kaniber haben jetzt offiziell den Startschuss für das Projekt gegeben. Thorsten Galuber:
Der Ausbau des barrierefreien Rundwegs im Wildpark Hundshaupten setzt ein klares Zeichen für Inklusion und Teilhabe. Nicht nur für Rollstuhlfahrer sind barrierefreie Wege eine große Hilfe, auch Familien mit Kinderwagen und Senioren profitieren. Deshalb unterstützen wir sehr gerne die zukunftsorientierte Weiterentwicklung des Wildparks.
Kaniber ergänzt:
Wald und Natur muss man erleben können – und genau das gelingt hier auf besondere Weise. Der Wildpark Hundshaupten verbindet heimische Tierwelt, Wald und touristisches Erlebnis. Barrierefreiheit ist heute ein echtes Qualitätsmerkmal im Tourismus. Mit dem barrierefreien Ausbau wird dieses starke Angebot noch besser und die Fränkische Schweiz als Urlaubsregion weiter aufgewertet.
Das Gesamtvorhaben zur barrierefreien Wegeführung ist in drei Bauabschnitte gegliedert. Bauabschnitt I („Vom Weiher zum Rentier“) wurde bereits im März 2024 eröffnet und ebenfalls über die RÖFE (Richtlinien zur Förderung von öffentlichen touristischen Infrastruktureinrichtungen) gefördert. Die Fördermittel für Bauabschnitt III stammen zu rund 56 Prozent aus RÖFE-Mitteln und zu rund 44 Prozent aus Mitteln des Bayerischen Staatsministeriums für Umwelt und Verbraucherschutz.
Mehr als 150.000 Menschen besuchen den Wildpark jedes Jahr. Rund 40 heimische und seltene Tierarten leben im Wildpark Hundshaupten.
tb