Wiederbelebung und Erste Hilfe: Im Ernstfall zählt jede Sekunde

16. Oktober 2024 , 11:24 Uhr

Heute (16.10.) ist „World Restart a Heart Day“ – also Wiederbelebungstag. Der soll uns allen zeigen, wie wichtig es ist, im Notfall zu helfen. Dr. Kai Rubarth ist Experte auf diesem Gebiet. Er ist Chefarzt der Klinik für Kinder und Jugendliche am Hofer Sana Klinikum:

„Grundsätzlich kann man sagen, dass in jeder Minute, die das Herz stillsteht, die Überlebenschancen um zehn Prozent sinken. Eine gut ausgeführte Leien-Reanimation mit Hilfe der Herzdruckmassage versorgt das Gehirn weiter mit Sauerstoff und erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass diese Person überlebt, um das Dreifache.“

Für den Ernstfall soll man sich laut Rubarth drei Worte merken: Prüfen – Rufen – Drücken. Also prüfen, ob die Person ansprechbar ist und atmet, den Notruf wählen und mit der Herzdruckmassage starten. Er sagt: Der einzige Fehler, den wir machen können, ist nichts zu tun.

red

Das könnte Dich auch interessieren

29.04.2026 Bessere Gesundheitsversorgung auf dem Land Schnelle Hilfe im Ernstfall – auch auf dem Oberfränkischen Land. Dafür baut Bayern jetzt die Luftrettung weiter aus. Rettungshubschrauber dürfen künftig an fünf Standorten länger im Einsatz sein. Darunter ist auch Bayreuth. Das hat der Ministerrat beschlossen. In den Wintermonaten fliegen die Hubschrauber bis kurz nach 20 Uhr, im Sommer sogar fast bis 22 Uhr. 20.04.2026 Tödliche Gummiringe: Wie achtloser Biomüll Jungstörche tötet Mit dem Frühling kommen sie zurück: Störche, die aus ihren Winterquartieren – oft in Afrika – nach Oberfranken ziehen, um hier zu brüten. In Himmelkron gibt es bereits Nachwuchs. Doch die Idylle trügt: Ausgerechnet wir Menschen gefährden die Jungtiere – durch falsche Müllentsorgung. Expertin Doris Bauer warnt eindringlich vor einer unterschätzten Gefahr: Bei Nahrungsknapphalt ist 24.11.2025 Schnellbusse sollen Hochschulstandorte in Oberfranken verbinden Zwischen Bayreuth und Wunsiedel soll eine neue Schnellbuslinie entstehen. Über den aktuellen Planungsstand hat der Ausschuss für Kreisentwicklung im Bayreuther Landratsamt am Nachmittag (24.11.) diskutiert. Langfristiges Ziel: Es soll einen sogenannten „Nordstern-Ring“ geben. Schnellbusse sollen wichtige Hochschulstandorte in Oberfranken miteinander verbinden: Die Hochschule Coburg, die Uni Bayreuth mit ihrem Standort in Kulmbach und den Forschungsstandort 31.10.2025 Oberfränkische Wirtschaft kritisiert Politik der Bundesregierung Enttäuschung bei den oberfränkischen Handwerksbetrieben. Die Bundesregierung hätte in den vergangenen Monaten klare Signale für eine Wirtschaftswende aussenden müssen und die Bedeutung des Handwerks wieder klarer in den Fokus rücken sollen. Beides ist nicht passiert, so der Präsident der HWK für Oberfranken, Matthias Graßmann. Er beobachtet für das dritte Quartal 2025, dass sich der wirtschaftliche