Wird es in der Erlanger- und der Bismarckstraße in Bayreuth bald nur noch eine Fahrspur für Autos geben? Besonders im westlichen Landkreis sorgt dieser Vorschlag für viel Unmut. Denn Pendler, die nach Bayreuth fahren müssen, bräuchten in Zukunft deutlich länger. Der Mistelgauer Bürgermeister Karl Lappe hat sich jetzt in einem Brief an die Stadt Bayreuth gewandt. Er fordert die Stadt dazu auf, die weiteren Planungen zu stoppen.
„Wir sehen die Pläne kritisch und überflüssig. Das hat den ganz einfachen Grund, dass die ganzen überörtlichen Radverkehrsnetze etwas weiter außerhalb gelegen sind. Es macht jetzt keinen Sinn, diese dort reinzuführen. Denn die weiteren Ziele in der Innenstadt erfüllen die beiden vorhandenen Wege schon.“
Am Mittwochnachmittag (25.10.) entscheidet der Stadtrat, ob es mit den Planungen für das Verkehrsprojekt weitergehen soll. Die Sitzung beginnt um 15 Uhr.
mz