Wer schaut dem Chef auf die Finger? In vielen Bayreuther Betrieben: niemand!

16. Juli 2025 , 08:45 Uhr

In Stadt und Landkreis Bayreuth gibt es über 4.700 Betriebe mit mehr als 85.000 Beschäftigten – aber viele Firmen haben keinen Betriebsrat. Eine verpasste Chance, sagt Rainer Reißfelder von der Gewerkschaft NGG Oberfranken. Ein Betriebsrat sei wichtig, um für faire Arbeitsbedingungen zu sorgen, Überstunden im Blick zu behalten und Azubis gut auszubilden. Gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten brauche es eine starke Stimme für die Beschäftigten. Die Gewerkschaft ruft deshalb alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf: Gründet Betriebsräte! Das geht schon ab fünf Beschäftigten. Nur so könne man gemeinsam für bessere Jobs und mehr Mitbestimmung sorgen.

mso

Das könnte Dich auch interessieren

05.01.2026 Günstiger zur Arbeit? Azubis sollen beim Ticket sparen Bus und Bahn sollen für Azubis bezahlbar bleiben: Rund 3.500 Auszubildende in Stadt und Landkreis Bayreuth könnten das Deutschland-Ticket bald zum halben Preis bekommen – für 31,50 Euro im Monat. Dafür macht sich die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten stark. Die NGG fordert, dass Arbeitgeber in Bayern ihre Azubis monatlich mit 11,50 Euro unterstützen. Der Freistaat gibt bereits 26.06.2025 Essen geht immer – auch als Beruf Bayreuth steckt voller Jobs mit Biss: Über 60 Betriebe mit insgesamt rund 1.300 Beschäftigten stellen hier täglich Essen her. Dazu kommen zwölf Unternehmen, die Getränke herstellen. Die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten ruft Jugendliche auf, die Branche bei der Berufswahl nicht zu übersehen. Lebensmitteljobs seien krisensicher und gut bezahlt, sagt Rainer Reißfelder von der NGG Oberfranken. Ob Labor, 27.01.2026 Mindestlohn im Geldbeutel oder nur auf dem Papier? Seit Anfang des Jahres gilt der neue gesetzliche Mindestlohn von 13,90 Euro pro Stunde. Davon sollen vor allem Minijobber profitieren – das sind in Stadt und Landkreis Bayreuth knapp 20.000. Die Gewerkschaft NGG aber warnt: Nicht alle Arbeitgeber halten sich daran. Sie rät Beschäftigten dringend, jetzt die Lohnabrechnung für Januar genau zu prüfen – besonders 22.12.2025 Mehr Geld für Mini-Jobber! Gute Nachricht für die rund 18.000 Minijobber in Stadt und Landkreis Bayreuth: sie bekommen mehr Geld. Wie die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten mitteilt, steigt der Mindestlohn zum Jahreswechsel auf 13,90 Euro pro Stunde. Wer etwa zehn Stunden pro Woche arbeitet, hat damit rund 47 Euro mehr im Monat auf dem Konto. Die Gewerkschaft ruft Mini-Jobber dazu auf,