In Bayreuth wird über lockerere Stellplatz-Regeln diskutiert. Das Ziel: Baukosten senken, Flächen sparen und umweltfreundliche Mobilität stärken. Denn Pflicht-Parkplätze treiben die Kosten für den Wohnungsbau oft unnötig in die Höhe, bemängelt CSU-Stadtrat Christian Wedlich in einem Schreiben. Die Idee: Weniger Stellplätze, wenn Bus und Bahn gut erreichbar sind. Außerdem sollen Carsharing, ÖPNV-Tickets, sichere Abstellplätze für Fahrräder oder Lastenräder angerechnet werden. Auch teure Tiefgaragen sollen vermieden werden, wenn sie gar nicht gebraucht werden. Der Vorschlag liegt jetzt bei Oberbürgermeister Thomas Ebersberger. Die Stadtverwaltung soll prüfen, wie sich das auf Baukosten, Wohnraum und Parkdruck auswirkt – und dem Stadtrat konkrete Lösungen vorlegen.
mso