Dieses Jahr gibts deutlich weniger Braugerste in Bayern! Laut der Bayerischen Landesanstalt für Landwirtschaft können Mälzer auch in Oberfranken nur rund die Hälfte ihres Bedarfs mit heimischer Qualitätsbraugerste decken. Grund sind vor allem Trockenheit und kleinere Anbauflächen. In Oberfranken ist die Mälzerei des Backzutaten- und Malzriesen IREKS in Kulmbach ein großer Abnehmer: rund 200.000 Tonnen Braugetreide brauchen sie pro Jahr. Fachleute sehen aber keinen Engpass. Denn durch gute Überhänge aus den Ernten der Vorjahre sollten die Lager noch bis in den Herbst reichen. So muss die frische, schwächere Ernte nicht sofort verbraucht werden. In der Vergangenheit war Oberfranken ein wichtiger Lieferant für Braugerste, die Hauptanbauflächen liegen im Landkreis Hof. Inzwischen haben Regionen wie Oberbayern oder Unterfranken aber überholt.
red