Polizei im Einsatz

Weitere Grabungen bei Suche nach Kerstin Lee Langley

13. Oktober 2026 , 11:31 Uhr

Bei der Suche nach der vermissten Kerstin Lee Langley laufen erneut Grabungen in der Oberpfalz. Eine entscheidende Frage ist immer noch offen.

Auf der Suche nach der seit 2007 vermissten Kerstin Lee Langley aus Regensburg gräbt die Polizei weiter nach Spuren. Die Maßnahmen sollen in den kommenden Tagen fortgesetzt werden, wie eine Polizeisprecherin mitteilte.

In Berg bei Neumarkt in der Oberpfalz waren am Freitag bei einer Suchmaßnahme menschliche Überreste gefunden worden. Der Hinweis, der zu dem ersten Fundort führte, hatte nach Polizeiangaben auch eine zweite Stelle in Sulzbach-Rosenberg als möglichen Grabungsort umfasst. Dort soll vorerst allerdings nicht gegraben werden – so das Ergebnis der Sondierungsarbeiten am Montag.

Ob die menschlichen Überreste Kerstin Lee Langley zuzuordnen sind, ist weiterhin unklar. Das Ergebnis einer rechtsmedizinischen Untersuchung dazu liege noch nicht vor, hieß es am Dienstag.

Vom Bruder als vermisst gemeldet

Im Sommer 2007 war die damals 39 Jahre alte Kerstin Lee Langley von ihrem Bruder als vermisst gemeldet worden. Der Lebensgefährte der Frau gab laut den Ermittlern an, sie habe sich von ihm getrennt und sei mit einem alten Freund in einem dunklen Auto mit Deggendorfer Kennzeichen davongefahren. Bisher gelang es der Polizei nicht, diesen alten Freund ausfindig zu machen. Das bayerische Landeskriminalamt hat für entscheidende Hinweise eine Belohnung von 10.000 Euro ausgeschrieben.

Quelle: dpa

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