Weihnachtsmärkte verschärfen Sicherheitsmaßnahmen - und bezahlen dafür

05. November 2025 , 20:07 Uhr

In ein paar Wochen beginnen viele Weihnachtsmärkte. Doch manche sagen in Deutschland aktuell ab. Der Grund dafür sind zu hohe Kosten für die Sicherheitsmaßnahmen. Zum Beispiel Overath – eine Stadt in NRW – kann die Kosten nicht mehr tragen. Bei uns in Bayreuth gibt es zum Glück keine Absagen. Der Christkindlesmarkt beginnt am 24. November. Änderungen und höhere Kosten beim Sicherheitskonzept gibt es aber auch hier. Joachim Oppold, Pressesprecher der Stadt Bayreuth:

So sind im Gegensatz zu den vergangenen Jahren sämtliche Zufahrten zum Marktgelände jetzt vollständig gesperrt und dürfen nur durch Feuerwehr und Einsatzfahrzeuge von Polizei oder rotem Kreuz passiert werden. Außerdem kommen die bereits bekannten Sperrvorrichtungen zum Einsatz. Und es wird täglich ab 16 Uhr ein Sicherheitsdienst den Markt bestreifen. 

Die Kosten dafür trägt alle die Stadt selbst. Dieses Jahr hat Bayreuth bereits rund 280.000 Euro in neue Sicherheitsvorkehrungen investiert. Davon haben sie unter anderem die neuen Absperr-Pollern gekauft.

Auch die Gemeinden im Landkreis Bayreuth müssen die Sicherheitsmaßnahmen verschärfen. Unter anderem der Winterzauber in Pottenstein. Bürgermeister Christian Weber lässt sich davon aber nicht unterkriegen:

Die Weihnachtsmärkte sind Traditionsveranstaltungen und die gehören halt zur Weihnachtszeit auch einfach dazu. Bürokratie, auch die höheren Ansprüche und gestiegene Anforderungen bei den Sicherheitsmaßnahmen kosten natürlich auch mehr Geld. Aber durch den gesellschaftlichen Mehrwert lohnt sich ein Weihnachtsmarkt für die örtliche Gemeinschaft immer. Und von Angst und Auflagen sollten wir uns das auch nicht nehmen lassen.

Die Stadt Pottenstein legt die höheren Sicherheitskosten auf die Standgebühr um. Trotzdem haben sich in diesem Jahr noch mehr Schausteller mit einem Stand angemeldet, als im Vorjahr. Der Winterzauber findet am ersten Adventswochenende statt.

me

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