Fußball-Nationalmannschaft

DFB stellt klar: Kein freier WM-Tag in New York

22. Juni 2026 , 19:19 Uhr

Nach der Qualifikation für die K.-o.-Phase laufen die weiteren WM-Planungen beim DFB-Team. Ein Freizeit-Tag in der Weltstadt New York ist nicht geplant. Der Bundestrainer ändert nur ein Detail.

Der Deutsche Fußball-Bund hat klargestellt, dass es keinen freien Tag für die Nationalspieler in New York geben wird. Zuvor hatte es rund um das Teamquartier in Winston-Salem Informationen gegeben, dass die DFB-Auswahl nach dem letzten Gruppenspiel an diesem Donnerstag (22.00 Uhr/ARD und MagentaTV) in East Rutherford womöglich im Big Apple bleiben werde. 

Kapitän Joshua Kimmich und seine Kollegen bekommen zwei Tage nach jedem Spiel von Bundestrainer Julian Nagelsmann für einen Tag Freizeit, den sie mit ihren Familien verbringen können. Dieser wird nach dem Ecuador-Spiel wie bislang im Team-Quartier in Winston-Salem stattfinden, teilte der DFB mit.

Änderung nur beim Flug Richtung Foxborough

Einzige Änderung zu den geplanten Abläufen ist die Anreise zum ersten K.-o.-Spiel nach Foxborough am Sonntag. Bisher war der Flug Richtung Ostküste für den Samstag geplant gewesen, zwei Tage vor der Partie. Als Gruppensieger wartet die DFB-Elf weiterhin auf ihren Gegner für die Zwischenrunde am Montag (22.30 Uhr) im Stadion des NFL-Teams New England Patriots. 

Die Norweger um Superstar Erling Haaland, die wie das deutsche Team in North Carolina ihr Basecamp aufgeschlagen haben, waren schon auf Freizeit-Tour in New York. 

 

Die FIFA sieht eigentlich ein Team-Hopping für die K.-o.-Runde von Spielort zu Spielort vor. Der DFB setzt aber auf ein festes Camp – bestmöglich bis zum Finale am 19. Juli vor den Toren New Yorks. Vom Tisch sind anscheinend Erwägungen, das Quartier in North Carolina nun doch komplett aufzugeben und nach einer Ersatzlösung in der Nähe von Boston zu suchen. 

Winston-Salem bleibt Teamquartier

Nach der Zwischenrunde wäre die Arena in Foxborough auch der deutsche Spielort im Viertelfinale am 9. Juli, sofern das Achtelfinale fünf Tage zuvor in Philadelphia mit Titelanwärter Frankreich als möglichem Gegner gewonnen würde. Stattdessen soll – wie langfristig geplant – nach jedem K.-o.-Spiel wieder in Winston-Salem trainiert und gewohnt werden.

Quelle: dpa

 

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