Besuch in der Kita

«Was tust du gegen die Umweltverschmutzung?» - Söder in Kita

29. April 2026 , 16:50 Uhr

Ein Stuhlkreis mit Regenbögen an der Wand: Im Kinderhaus St. Anna müssen sich Karin Prien, Markus Söder und Ulrike Scharf besonders kritischen Fragen stellen: denen von Vorschulkindern.

Lasagne oder ein gutes Gulasch – diese Gerichte kommen bei Bundesfamilienministerin Karin Prien (CDU) am liebsten auf den Tisch. Das und mehr haben Vorschulkinder des Kinderhauses St. Anna in München von der Ministerin direkt erfragt. Bei einer Runde im Stuhlkreis standen Prien, Bayerns Ministerpräsident Markus Söder und seine Familienministerin Ulrike Scharf (beide CSU) den Kindern Rede und Antwort. 

Prien erzählte auch, sie sei eher so der Katzentyp, das lasse sich mit der Arbeit vereinen. Söder dagegen berichtete, er spiele gerne in seinem Garten mit seiner Hündin Molly. Sein Lieblingsessen sei – wenig überraschend – Nürnberger Bratwürste oder Döner. Scharf wiederum sagte, sie möge «wahnsinnig gerne» eine gute bayerische Brotzeit.

Windräder und Umweltschutz – kinderleicht? 

Aber nicht alle Fragen der Kinder waren so harmlos. Zum Beispiel die von Elias. Er schaute zu Markus Söder und wollte wissen: «Was tust du gegen die Umweltverschmutzung?» Er persönlich trenne beispielsweise den Müll, antwortete Söder. «Und als Freistaat Bayern geben wir sehr viel Geld aus, um das Klima zu schützen», fügte er hinzu. Man sei bei den erneuerbaren Energien an mancher Stelle sogar besser aufgestellt als Deutschland insgesamt. An einer Stelle sagte er aber auch, die Welt sei «nicht ganz so einfach». Karin Prien erklärte auf Nachfrage, sie setze sich dafür ein, dass Kinder etwas über gesunde Ernährung und Nachhaltigkeit lernen. 

Später kam eine ähnlich kritische Frage von Felix: Warum man in Bayern so selten Windräder sehe, habe er sich gefragt. Söder antwortete: «Das hängt ein bisschen damit zusammen, dass wir sehr viele Hügel haben.» Da wehe der Wind nicht so wie am Meer, aber bei Photovoltaik sei man dafür sehr gut aufgestellt und auch bei Wasserkraft.

Nach einer guten halben Stunde war es dann aber genug – dann durften die Kinder nach draußen zum Spielen.

Quelle: dpa

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