Bayern hat riesige Fernwärmenetze – aber nur jeder Zehnte ist angeschlossen. Dabei pustet die Fernwärme im Freistaat jedes Jahr bis zu vier Millionen Tonnen CO₂ in die Luft. Auch der Landkreis Bayreuth muss jetzt handeln. Alle Städte und Gemeinden arbeiten nach und nach an einer kommunalen Wärmeplanung – also daran, wie wir in Zukunft klimafreundlich heizen. Die Stadt Bayreuth hat schon Fördergeld bekommen und ist mittendrin. Pegnitz prüft Wärmenetze für öffentliche Gebäude, Hollfeld plant zusammen mit Aufseß und Plankenfels, Goldkronach will bis 2026 fertig sein. Kleinere Orte wie Weidenberg nutzen ein vereinfachtes Verfahren. Für die Bürger heißt das: In den kommenden Jahren entscheidet sich, ob ein Wärmenetz kommt – oder Wärmepumpen und andere Lösungen empfohlen werden.
mso