Vorsicht Cyber-Betrug! Fallzahlen steigen dramatisch

24. Oktober 2025 , 15:08 Uhr

Die Zahl der Internetbetrugsfälle durch falsche Anlage-Apps und Schein-Broker wächst rasant – und beschäftigt zunehmend die Zentralstelle Cybercrime Bayern in Bamberg. Laut Justizminister Georg Eisenreich hat sich die Zahl der Verfahren dort seit Mitte 2023 auf rund 3.000 verdoppelt. Insgesamt gingen etwa 14.000 Anzeigen ein. Es geht um Schäden in Höhe von rund 500 Millionen Euro. Die Betrüger locken mit angeblich KI-optimierten Anlagestrategien oder Kryptohandel – am Ende steht meist der Totalverlust. Der Justizminister warnt: Wenn der versprochene Gewinn zu schön klingt, um wahr zu sein, stimmt meist etwas nicht.

red

Das könnte Dich auch interessieren

15.01.2026 50-Jähriger wegen Millionenbetrugs vor Gericht In Bamberg startet am Donnerstag (15.1.) ein aufsehenerregender Prozess. Vor dem Landgericht muss sich ein 50-Jähriger wegen millionenschweren Internet-Anlagebetrugs verantworten. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm vor, über ein internationales Callcenter-Netzwerk mehr als 52 Millionen Euro Schaden verursacht zu haben. Betroffen sind rund 540 Opfer aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. red 13.01.2026 Spezialermittler melden rückläufige Fallzahlen von Kinderpornografie Die bayerische Zentralstelle Cybercrime Bayern in Bamberg hat im letzten Jahr weniger Fälle von Besitz und Verbreitung von Kinderpornografie registriert. Allzu große Freude herrscht dort über diese Entwicklung aber nicht. Es wäre weltfremd, zu sagen, dass die tatsächlichen Fälle zurückgegangen sind, sagt der stellvertretende Leiter der Spezialstaatsanwaltschaft Goger. Die deutschen Ermittler arbeiten mit einer US-amerikanischen 28.07.2025 Millionenbetrug: Prozessbeginn in Bamberg Ein Millionenbetrug mit Fake-Trading-Plattformen beschäftigt ab ab Montag (28.7.) das Landgericht Bamberg. Zwei Männer im Alter von 36 und 41 Jahren stehen wegen bandenmäßigen Betrugs und Mitgliedschaft in einer kriminellen Vereinigung vor Gericht. Die beiden sollen Teil einer international agierenden Tätergruppe gewesen sein, die über Callcenter in Bulgarien, Serbien und der Ukraine Anleger mit Versprechen 07.05.2025 Bamberger Cybercrime-Spezialisten sprengen Rauschgiftnetz Der nächste Erfolg für die Cyber-Ermittler in Bamberg. Die Zentralstelle Cybercrime Bayern und das Bundeskriminalamt haben im April zwei mutmaßliche Online-Drogenhändler festgenommen. Sechs Objekte in Bielefeld, Düsseldorf, im niedersächsischen Landkreis Osnabrück und im thüringischen Unstrut-Hainich-Kreis haben sie durchsucht. Die beiden Tatverdächtigen sollen laut Generalstaatsanwaltschaft Bamberg in 6.000 Fällen Rauschgift auf Darknet-Plattformen, über Messenger-Dienste und eigene