Verdi: Scharfe Kritik an Privatisierungsplänen für Lohengrintherme

14. März 2025 , 16:25 Uhr

Die Äußerungen von Bayreuths Oberbürgermeister Thomas Ebersberger im Kurier, dass die Lohengrintherme eventuell verkauft werden könnte, haben jetzt auch die Gewerkschaft Verdi zu einer Reaktion veranlasst. Sie übt scharfe Kritik an den Plänen zur Privatisierung der Therme. Sie würde nicht nur die Arbeitsplätze der Beschäftigten gefährden, sondern auch die Qualität der öffentlichen Dienstleistungen und die soziale Infrastruktur der Stadt bedrohen, heißt es in einer Mitteilung. Sinnvoller wäre es, das geplante Infrastrukturpaket der neuen Bundesregierung abzuwarten, weil möglicherweise zusätzliche Fördergelder für kommunale Projekte bereitgestellt werden könnten. Derlei Privatisierungspläne würden bei den Beschäftigten erhebliche Verunsicherung und Angst um ihre Arbeitsplätze schüren.

Laut Ebersberger mache die Lohengrintherme jährlich Defizit von rund drei Millionen Euro. Eine notwendige Sanierung koste zwischen 15 und 20 Millionen Euro. Die Stadtwerke bereiten nach eigenen Angaben derzeit eine europaweite Ausschreibung vor.

mso

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