Verbesserungen für Hausärzte: Das kommt auch in Oberfranken an

11. Januar 2024 , 07:39 Uhr

Bundesgesundheitsminister Lauterbach will die Hausarztpraxen in Deutschland entlasten. Möglich machen sollen das zum Beispiel elektronische Rezepte und telefonische Krankschreibungen. Außerdem soll es künftig keine Honorarobergrenze mehr für Hausärzte geben. Der oberfränkische Bundestagsabgeordnete Johannes Wagner von den Grünen – selbst Mediziner – spricht von einem wichtigen Signal, auch für die Region Oberfranken.

„Dass man sich niederlassen kann, auch als Hausarzt/Hausärztin, dass man nicht im Krankenhaus bleiben muss oder eine andere Facharztausbildung einschlagen muss, sondern dass man auch in der Allgemeinmedizin Spaß haben kann, gut verdienen kann und der Beruf eben patientenorientiert ist und Bürokratie abgebaut wird. Das heißt, man hat mehr Zeit wirklich am Patienten mit den Menschen in Kontakt, als jetzt am Rechner zu sitzen.“

Auch der Verband der Hausärzte begrüßt Lauterbachs Zusagen. Kritik kommt hingegen von den Ärztevertretern Virchowbund: Fachärzte blieben ihrer Ansicht nach auf der Strecke.

red

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