Urteil im Diesel-Parallelprozess: Angeklagter muss ins Gefängnis

01. September 2026 , 08:57 Uhr

Am Landgericht Hof gehen die Prozesse um gepanschten Diesel und einem Steuerschaden von insgesamt 44 Millionen Euro ihrem Ende entgegen. Für morgen (02.09.) sind die Plädoyers im Prozess gegen den angeklagten Firmenchef aus Schwarzenbach an der Saale geplant.

Gestern hat das Gericht sein Urteil gegen den Mann verkündet, den die Ermittler lange als Kopf der Steuerhinterzieher gesehen haben. Das hat sich im Prozess nicht bestätigt. Das Gericht sah nur 223 Fälle als erwiesen an. Verurteilt wurde er wegen Steuerhinterziehung zu sechs Jahren und drei Monaten Gefängnis. Der Angeklagte soll den unversteuerten und minderwertigen Kraftstoff an den Mineralölhändler aus Schwarzenbach verkauft haben.

red

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