Uni Bayreuth: Kurzvideos belasten Aufmerksamkeit

17. Juni 2026 , 20:38 Uhr

Intensives Scrollen durch TikTok, Instagram Reels oder YouTube Shorts ist für viele junge Leute heutzutage gang und gäbe. Das kann aber Aufmerksamkeit, Gedächtnis und Wohlbefinden beeinträchtigen, zeigt eine Auswertung der Universität Bayreuth. Besonders eine intensive und unstrukturierte Nutzung von mindestens vier Stunden täglich steht demnach mit mehr Unaufmerksamkeit und Impulsivität sowie einer geringeren Selbstregulation in Verbindung. Auch höhere Werte bei Stress, Angst und Depression wurden beobachtet. Entscheidend sei aber nicht nur die Nutzungsdauer. Auch schnell wechselnde Inhalte, personalisierte Algorithmen und das endlose Scrollen könnten eine Rolle spielen. Die Forschenden empfehlen feste digitale Routinen und mehr Medienkompetenz.

fh

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