Am Sonntagmorgen (16.4.) um 10:00 Uhr ereignete sich auf der A9 in Fahrtrichtung Süden ca. 3 km vor der Anschlussstelle Hormersdorf ein Unfall, bei dem glücklicherweise niemand schwer verletzt wurde. Ein 43 jähriger BMW – Fahrer aus München verlor aufgrund überhöhter Geschwindigkeit die Kontrolle über seinen BMW X4 und fuhr zunächst gegen die linke Betonleitwand. Im Anschluss daran schleuderte er in Richtung mittlerer Fahrspur, auf welcher er einen VW-Bus rammte, der daraufhin ins Schleudern geriet und mit einem polnischen Wohnwagen-Gespann, welches auf der rechten Spur unterwegs war, kollidierte. Das Wohnwagengespann war mit einer ukrainischen Familie besetzt, die beim Unfall glücklicherweise nur leicht verletzt wurden. Der 39 jährige Beifahrer verletzte sich leicht am Bein. Sein 10 jähriges Kind erlitt eine leichte Beule in Folge des Unfalls. Der Wohnwagen wurde komplett zerstört und war als solcher nach dem Unfall nicht mehr zu erkennen.
Im VW-Bus war ein Pärchen aus dem Landkreis Ansbach unterwegs, welches unverletzt blieb.
An allen Fahrzeugen entstand wirtschaftlicher Totalschaden. Die Leitplanke, die Notrufsäule und die Fahrbahndecke wurden außerdem beim Unfall beschädigt.
Zur Unfallaufnahme und Bergung war die Autobahn für die Dauer von zwei Stunden komplett gesperrt. Die Polizei richtete dazu eine Ausleitung an der Anschlussstelle Plech ein.
Die Polizei wurde bei der Absicherung/ Bergung und Aufnahme vom THW Pegnitz, der Autobahnmeisterei Trockau und den Feuerwehren Plech, Ottenhof und Schnaittach unterstützt.
red