Tierquälerei

Unbekannter tötet bis zu 4.000 Fische in Niederbayern

15. April 2026 , 15:53 Uhr

In einer Fischzucht sind mehrere tausend Fische erstickt. Die Polizei vermutet Sabotage und bittet um Hinweise aus der Bevölkerung.

In Niederbayern sind mehrere tausend Fische qualvoll erstickt. Wie die Polizei berichtete, hatte ein unbekannter Täter in einer Fischzuchtanlage in Kreuzberg (Landkreis Freyung-Grafenau) offenbar mutwillig die Leitungen zu einem Fischbecken getrennt. Aufgrund des Sauerstoffmangels seien dann alle Tiere in dem Becken verendet.

Der Besitzer der Fischzuchtanlage hatte vorübergehend 3.000 bis 4.000 Fische aus einem Weiher in das Becken umgesetzt. Grund war, dass der Züchter den Weiher reinigen wollte. Daraufhin soll eine unbekannte Person nachts die Rohre zu dem Becken gekappt haben. Die Polizei ermittelt nun wegen Sachbeschädigung sowie wegen eines Vergehens nach dem Tierschutzgesetz und hofft auf Zeugenhinweise.

Quelle: dpa

Das könnte Dich auch interessieren

05.04.2026 18 Hundewelpen bei Kontrolle in Auto entdeckt Ohne vorgeschriebene Papiere und unsachgemäß transportiert: 18 Welpen werden bei einer Polizeikontrolle entdeckt. Jetzt ermittelt die Polizei gegen zwei Männer. 16.04.2026 Mann will Polizei mit Falschgeld bezahlen Ein 22-Jähriger wird mit einem verbotenen Messer aus dem Verkehr gezogen. Als die Polizei eine Sicherheitsleistung verlangt, legt er Falschgeld vor. 16.04.2026 20 Meerschweinchen an Bushaltestelle ausgesetzt In einer kleinen Gemeinde entdecken Polizisten 20 Meerschweinchen – ohne Futter, ohne Wasser. Was daraufhin passierte. 13.04.2026 Fahrer hat seit 17 Jahren keinen gültigen Führerschein mehr Die Polizei kontrolliert einen Wagen und stellt fest, dass der Fahrer schon lange keine Fahrerlaubnis mehr besitzt. Doch das ist nicht der einzige Verstoß gegen das Gesetz.