Sie sind bunt geschmückt, manche sind klein, manche groß und einer steht sogar im Guinness Buch der Rekorde. Es ist wieder Osterbrunnen-Zeit in der Region. Der größte der Welt – mit rund 12.000 bemalten Eiern – steht in Bieberbach. Das Schmücken erfordert wahnsinnig viele Stunden Arbeit. Das Flechten der Tannenkränze und das Bemalen der Eier wird alles per Hand gemacht. Aber warum macht man das eigentlich? Die erste Vorsitzende des Heimatvereins Bieberbach, Barbara Pickelmann:
Ein Osterbrunnen wird ja eigentlich auch nur aus dem Grund geschmückt, dass wir das ganze Jahr über auf frisches Wasser zurückgreifen können. Darum wird auch davor der Brunnen geputzt, einfach um für frisches Wasser zu sorgen, für sauberes Wasser. Und ich sage immer, gerade in unserer Zeit ist einfach das Wasser das wichtigste Gut, das wir haben.
Die meisten Osterbrunnen sind bis zwei Wochen nach Ostern geschmückt.
tb