Sturm auf Kanaren

Touristeninseln Kanaren wappnen sich gegen Sturm «Therese»

19. März 2026 , 08:37 Uhr

Bis zu fünf Meter hohe Wellen und mögliche Überschwemmungen: Die Kanaren erwarten stürmische Tage. Auch Flüge und Fährverbindungen könnten betroffen sein.

Die bei Touristen beliebten Kanaren haben angesichts des aufziehenden Sturmtiefs «Therese» mit möglicherweise heftigen Niederschlägen umfangreiche Schutzmaßnahmen ergriffen. Auf den Inseln Teneriffa, La Palma, La Gomera und El Hierro wurden am Donnerstag alle Schulen und Kindergärten geschlossen, für Freitag dann sogar auf allen Kanaren-Inseln, die vor der Westküste Afrikas im Atlantik liegen und zu Spanien gehören. Die Behörden riefen auch dazu auf, wo immer möglich von zu Hause aus zu arbeiten, wie die Zeitungen «La Provincia» und «Canarias7» berichteten. 

Der nationale Wetterdienst Aemet warnte vor Sturmböen in höheren Lagen von bis zu 90 Kilometern pro Stunde und Niederschlagsmengen, die stellenweise denen eines ganzen Jahres entsprechen könnten. Dadurch drohten Überschwemmungen in niederen Lagen, Erdrutsche sowie Wellen von bis zu fünf Metern Höhe an den Küsten. In Lagen von über 1.800 Metern könne es sogar Schnee geben. «Therese» zieht von West nach Ost über die Inseln hinweg und das stürmische Wetter könne auch am Wochenende anhalten, warnte Aemet.

Es wurde erwartet, dass mit zunehmendem Sturm weitere Flüge ausfallen und Fähren zwischen den Inseln in den Häfen bleiben könnten. Schon bisher wurden mehrere Flüge vor allem zu den am westlichsten gelegenen Inseln La Palma und El Hierro zu anderen Flughäfen umgeleitet.

Quelle: dpa

Das könnte Dich auch interessieren

10.04.2026 Touristenbus auf Kanareninsel verunglückt – ein Brite tot La Gomera ist bei Touristen sehr beliebt. Die Kanareninsel ist nun von einem schweren Busunglück betroffen. Zur Ursache lagen zunächst keine genauen Angaben vor. 10.04.2026 Hotel-Speisesaal bricht auf Mallorca ein – zwei Verletzte Schockmoment im Mallorca-Urlaub: Mitten im Abendessen verlieren Hotel-Gäste plötzlich den Boden unter den Füßen. Wie kann so etwas passieren? Es gibt Vermutungen. 02.04.2026 Osterprozessionen im «sicheren» Spanien Spanien erlebt zu Ostern einen Besucherrekord: Wegen des Iran-Krieges zieht es mehr Touristen zu den traditionsreichen Prozessionen nach Sevilla, Córdoba oder Málaga. 02.04.2026 Starke Regenfälle und Saharastaub setzen Ägäis zu Wetter-Alarm in der Ägäis: Feuerwehr im Dauereinsatz, Flüge gestrichen, Fährbetrieb gestoppt – und der Himmel leuchtet plötzlich orangerot. Noch gibt es keine Entwarnung.