Unwetter

Tornado fegt durch Wohngegend in Oklahoma

24. April 2026 , 09:29 Uhr

Ein gewaltiger Tornado-Trichter fegt in den USA durch eine Wohngegend und einen Stützpunkt der Air Force. Noch ist unklar, wie groß das Ausmaß des Schadens genau ist.

Ein Tornado ist über die US-Stadt Enid im Bundesstaat Oklahoma gefegt und hat ersten Berichten zufolge Schäden an Häusern angerichtet. Die Rettungsarbeiten dauern noch an, wie US-Medien berichten. In den betroffenen Teilen der Stadt gingen Einsatzkräfte von Haus zu Haus, um Menschen zu suchen, die möglicherweise eingeschlossen seien. Einige konnten bereits gerettet werden, wie es hieß. Der Tornado habe am späten Donnerstag (Ortszeit) auch einen Stützpunkt der US-Luftwaffe erfasst. Wie groß der Schaden dort sei, werde noch geprüft, teilte die 50.000-Einwohner-Stadt Enid auf Facebook mit.

Mindestens zehn Menschen seien örtlichen Medienberichten zufolge leicht verletzt worden. Berichte über Todesopfer gab es zunächst nicht. Das genaue Ausmaß des Schadens werde wohl erst zu Tagesanbruch am Freitag sichtbar werden. Auf Fotos und Videos von Donnerstag war ein gewaltiger, grauer Tornado-Trichter zu sehen. «Bitte schließen Sie sich mir an und nehmen Sie die Gemeinde Enid, die heute Abend schwer von einem Tornado getroffen wurde, in Ihre Gebete auf», schrieb der Gouverneur von Oklahoma, Kevin Stitt, auf X. 

Oklahoma liegt mitten in der «Tornado Alley» 

Der US-Wetterdienst warnte vor weiteren möglichen Unwettern in einem Gebiet von Texas im Süden bis zu den Großen Seen im Nordosten. Vereinzelt könnten auch weitere Tornados entstehen.

«Tornado Alley» (deutsch etwa: Tornado-Gasse) ist ein geläufiger Name für die mehrere Bundesstaaten umfassende, nicht scharf eingegrenzte Zone im Herzen der USA, in dem die Wirbelwinde häufig entstehen, vor allem jene mit besonders großem Zerstörungspotenzial. In der Tornado-Gasse liegen unter anderem die Bundesstaaten Oklahoma, Kansas und Missouri. Tornados gibt es in den USA aber auch außerhalb des Gebiets, etwa in Florida.

Quelle: dpa

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