Tödliche Gummiringe: Wie achtloser Biomüll Jungstörche tötet

20. April 2026 , 16:34 Uhr

Mit dem Frühling kommen sie zurück: Störche, die aus ihren Winterquartieren – oft in Afrika – nach Oberfranken ziehen, um hier zu brüten. In Himmelkron gibt es bereits Nachwuchs. Doch die Idylle trügt: Ausgerechnet wir Menschen gefährden die Jungtiere – durch falsche Müllentsorgung.

Expertin Doris Bauer warnt eindringlich vor einer unterschätzten Gefahr:

Bei Nahrungsknapphalt ist das Problem, die Störche finden nicht genug, dann weichen sie auf die Kompostieranlagen aus und dort lauert eine ganz große Gefahr und das sind die Gummiringe. Gummiringe, die sich jetzt an Radieschen befinden oder an Lauchzwiebeln oder auch an Blumenstrauß, die werden auf achtlos in den Biomüll geworfen und landen dort auf der Kompostieranlage.

Wo liegt die Verwechslungsgefahr?

Die Störche denken, das ist ein Regenwurm, nehmen den auf, füttern die an die Kleinen weiter und die Kleinen haben das ganz große Problem, dass die diesen Gummi nicht mehr auswürgen können. Das bedeutet dann für die Kleinen, der Magen wird immer voller und voller, die können keine Nahrung mehr aufnehmen und verhungern schließlich.

Was achtlos weggeworfen wird, wird für die Tiere zur tödlichen Falle. Die Lösung ist simpel: Mülltrennung kann Tierleben retten.

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