Kosten

Tierpark Hellabrunn erhöht Eintrittspreise

14. September 2026 , 19:31 Uhr

Der Tierpark Hellabrunn an der Isar ist auch weit über die Grenzen Münchens hinaus bekannt und beliebt. Künftig müssen Besucher aber tiefer in die Tasche greifen.

Der Tierpark Hellabrunn in München erhöht seine Eintrittspreise. Um die finanzielle Belastung für die Besucherinnen und Besucher möglichst gering zu halten, erfolge die Erhöhung der Tageskarten «bewusst in zwei moderaten Schritten», teilte der Tierpark mit. Zum 1. Oktober 2026 erhöht demnach sich die Tageskarte für Erwachsene um 3 Euro. Zum 1. Oktober 2027 folgt eine weitere Anpassung um 2 Euro. Aktuell zahlen Erwachsene 20 Euro Eintritt, Kinder bis 14 Jahren 8 Euro.

Die Kinder-Tageskarten sollen jeweils um 1 Euro steigen, hieß es weiter. Die Kleine Familien-Tageskarte werde in beiden Schritten jeweils um 3 Euro teurer. Bei der Großen Familien-Tageskarte betrage die Erhöhung 6 Euro in der ersten Stufe und 5 Euro in der zweiten Stufe. Die Jahreskarten sollen dagegen unverändert bleiben.

Preise folgen stark gestiegenen Kosten für Futter und Personal

Als Grund für die Preiserhöhung nannte der Tierpark die in den vergangenen Jahren deutlich gestiegenen Betriebs-, Energie-, Futter- und Personalkosten. «Ziel der Anpassung ist es, den laufenden Betrieb langfristig zu sichern und den hohen Qualitätsstandard in Tierhaltung, Artenschutz, Bildung und Besucherservice auch künftig zu gewährleisten», hieß es.

«Trotz intensiver Bemühungen, Kosten nachhaltig einzusparen und effizienter zu wirtschaften, machen die stark gestiegenen Ausgaben eine Anpassung der Eintrittspreise leider unumgänglich», sagte Tierparkdirektor Rasem Baban. Die Preisanpassung diene nicht der Erzielung von Gewinnen, sondern ausschließlich dazu, den laufenden Betrieb des Tierparks unter den veränderten wirtschaftlichen Rahmenbedingungen langfristig zu sichern.

Vor allem die gestiegenen Energiepreise würden den laufenden Betrieb des Tierparks sehr belasten. Gleichzeitig seien auch die Kosten für hochwertiges Tierfutter erheblich gestiegen. Frisches Obst und Gemüse, Cerealien, Nahrungsergänzungsmittel sowie Fisch und Fleisch würden deutlich mehr als noch vor wenigen Jahren kosten. Hinzu kämen gestiegene Kosten für die aufwendige veterinärmedizinische Betreuung des umfangreichen Tierbestands. An der Qualität der Versorgung und Betreuung seiner Tiere würden aber auch künftig keine Abstriche gemacht.

Quelle: dpa

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