Tiefkühlpizza-Prozess: Staatsanwalt fordert 12 Jahre und 9 Monate Haft

13. November 2025 , 19:36 Uhr

In dem Prozess wegen mehrfachen versuchten Mordes gegen einen Mann aus Breitengüßbach sind vor dem Landgericht Bambergheute (13.11.) die Plädoyers  gehalten worden. Der Angeklagte hatte eingeräumt, versucht zu haben, seine Ehefrau zu vergiften. Bei einem Mordversuch mit einer giftigen Tiefkühlpizza hat auch der Sohn davon gegessen.

Der Staatsanwalt fordert 12 Jahre und 9 Monate Freiheitsstrafe, genauso wie der Anwalt der Ehefrau. Der Angeklagte hatte ja gestanden und DAS hat zur Folge, dass sie beide nicht lebenslang gefordert haben. Die Anwältin des Sohnes fordert lebenslang – sie sagt: es ist nicht sicher, ob der Angeklagte nicht vielleicht auch das Ziel hatte, den Sohn mit zu töten. Der Verteidiger des Angeklagten sagte in seinem Plädoyer: Dass das alles passiert sei, sei unstrittig. Wegen des Geständnisses und weil er keine Vorstrafen hat, fordert er aber unter 10 Jahren Freiheitsstrafe. Im letzten Wort hat sich der Angeklagte entschuldigt und beteuert, wie sehr er alles bereue. Morgen um 9 Uhr will das Landgericht Bamberg das Urteil verkünden.

red

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