Rund um die geplante Stromtrasse SuedOstLink regt sich Widerstand in einigen Gemeinden. Ein Kritikpunkt: Der Netzbetreiber TenneT muss mit Schwerlasttransporten die tonnenschweren Kabeltrommeln an ihre vorgesehenen Plätze transportieren. Dafür müssen die Laster auch über die Landstraßen im Fichtelgebirge fahren, und damit über viele Hügel. TenneT hat deshalb eine Studie bei der TU Ilmenau in Auftrag gegeben. Da geht es darum, wie sich die Laster möglichst schonend fortbewegen können. Das Ergebnis: Auf die Zugmaschine kommt es an! Die Beschaffenheit des Untergrunds ist weniger wichtig. Außerdem kommen die Laster mit deutlich höheren Steigungen zurecht als bisher berechnet. Die Ergebnisse möchte TenneT jetzt in die weiteren Bauarbeiten für die Stromtrasse einfließen lassen. Der SuedOstLink soll in Zukunft Strom vom Norden in den Süden Deutschlands bringen. Die Leitung soll dabei auch durch die oberfränkischen Landkreise Hof und Wunsiedel verlaufen.
red