Stromnetz für Energiewende ausbauen: Bayernwerk investiert Millionen

10. September 2026 , 20:33 Uhr

Der Strombedarf steigt durch Wärmepumpen aber auch immer mehr E-Autos. Gleichzeitig wird jedes Jahr mehr Strom ins Netz durch den Ausbau von Windparks und PV-Anlagen eingespeist. Das stellt auch immer höhere Anforderungen an die Stromnetze. Allein in diesem Jahr investiert Bayernwerk rund 283 Millionen Euro in Oberfranken. Michael Bauer, kommissarischer Leiter der Region Franken:

Es werden beispielsweise Freileitungen verkabelt, die Freileitung verschwindet, Erdkabel werden verlegt. Es werden teilweise auch in der Hochspannung die Beseilungen erneuert. Das heißt der Querschnitt in der Freileitung wird verstärkt. Wir bauen Ortsnetzstationen in den Gemeinden und wir machen das Netz natürlich auch intelligent und ersetzen Betriebsmittel durch intelligente Betriebsmittel.

Bayernwerk verstärkt aktuell beispielsweise das Stromnetz zwischen Bad Berneck und Himmelkron, um dem Bedarf an E-Ladesäulen dort gerecht zu werden. Im Dezember soll die Maßnahme abgeschlossen sein.

red

Das könnte Dich auch interessieren

29.10.2026 Bayernwerk steckt 92 Millionen Euro ins Stromnetz Immer mehr Solaranlagen, Wärmepumpen und E-Autos – da muss auch das Stromnetz mithalten. Deshalb investiert Bayernwerk in diesem Jahr rund 92 Millionen Euro in die Stromversorgung in den Landkreisen Bayreuth, Kulmbach und Lichtenfels. Das sind 35 Prozent mehr als im Vorjahr. Allein im vergangenen Jahr hat Bayernwerk in der Region rund 150 Kilometer neue Stromkabel 18.09.2026 Bayernwerk modernisiert Stromnetz in Kulmbach, Kronach und Lichtenfels Die Bayernwerk AG steckt in diesem Jahr nach eigenen Angaben über 280 Millionen Euro in Ausbau und Modernisierung ihres Stromnetzes in Oberfranken. Im Landkreis Kulmbach wird das Stromnetz zwischen Bad Berneck, Lanzendorf und Himmelkron verstärkt – unter anderem für mehr E-Ladesäulen. Auch in den Landkreisen Kronach und Lichtenfels stehen Millionenprojekte an. Damit soll das Stromnetz 04.11.2026 Handwerkskammer warnt vor Jobverlusten durch neue Energieregeln Die Handwerkskammer für Oberfranken schlägt Alarm. Geplante Änderungen bei erneuerbaren Energien könnten zahlreiche Handwerksbetriebe und Arbeitsplätze gefährden. Das kritisiert die Kammer in einem offenen Brief an Bundeswirtschaftsministerin Reiche. Im Mittelpunkt steht die sogenannte Redispatch-Regelung. Sie erlaubt es, Solaranlagen bei einer drohenden Überlastung des Stromnetzes herunterzufahren. Das Problem: Betreiber können dann teilweise auch ihren selbst erzeugten 02.11.2026 Bis 2045 über 100.000 Kilometer Stromleitungen in Bayern Im Stromnetz vollzieht sich eine Art jahrelanger Operation am offenen Herzen. Die Produktion ist gesunken, der Bedarf steigt, und Großkraftwerke müssen durch Sonne, Wind und Speicher ersetzt werden.