In Oberfranken gibt es wieder mehr Störche – vor allem im Landkreis Kulmbach. Zu viele Störche sind es noch nicht, sagt der Landesbund für Vogelschutz, trotzdem entstehen durch die Störche hier und da Probleme. Zum Beispiel in Melkendorf. Die Bayernwerk AG muss dort immer wieder Nester von Starkstrommasten entfernen. Sie könnten Stromschwankungen oder sogar Ausfälle erzeugen. Die Masten bieten den Störchen sehr gute Möglichkeiten zu nisten, die Kompostieranlage in der Nähe ist außerdem eine optimale Futterquelle.
Das Monitoring im Landkreis Kulmbach hat für das vergangene Jahr 14 Brutpaare erfasst, vor 20 Jahren waren es nur zwei. In Oberfranken insgesamt ist die Zahl der Weißstorchpaare von 11 auf 167 gestiegen.
red