Die Altenploser sind mittlerweile Profis, was Storchennester angeht. Schon damals bei den mittlerweile alteingesessenen Störchen auf dem ehemaligen Gasthof Moreth haben die Altenploser zusammengeholfen. Allen voran der 86-jährige Storchenvater Hans Kastner:
Die Störche haben versucht, auf dem Schlot ein Nest zu bauen. Das Nistmaterial lag überall auf der Straße und auf dem Dach. Also was haben wir gemacht? Die Zimmerei Hübner verständigt und der hat ruckzuck einen Horst gebaut.
Und genau das ist jetzt wieder passiert. Ein weiteres Storchenpaar hat eine Straße weiter auf dem Dach eines Hauses ein Nest gebaut – ausgerechnet wieder auf dem Kamin. Also alles nochmal von vorne: wieder baut die Zimmerei einen Horst aus Holz und Metall. Ein Storchennest kann mehrere Hundert Kilo wiegen, daher ist es besonders wichtig, dass es stabil auf dem Dach sitzt. Und auch hier war es ein voller Erfolg: die Störche haben den von Hand gebauten Horst angenommen und sogar schon Nachwuchs bekommen.
Wenn die Störche in Altenplos dann endgültig ausgeflogen sind, wird die gesamte Nest-Konstruktion auch nochmal versetzt. Das Nest ist momentan nämlich noch zu nah am Kamin. Das passiert dann wahrscheinlich im Herbst.
tb
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