Schäden im Badeort Patong

Starkregen setzt Thailands Urlaubsinsel Phuket unter Wasser

26. Oktober 2026 , 08:09 Uhr

Phuket zählt zu Thailands wichtigsten Tourismuszielen. Nun haben heftige Regenfälle im Badeort Patong schwere Schäden angerichtet. Und der Wetterdienst warnt vor weiteren Niederschlägen.

Chaos im Urlaubsparadies: Heftige Regenfälle haben auf der thailändischen Insel Phuket Sturzfluten und Erdrutsche ausgelöst. Besonders betroffen war der bei Touristen aus aller Welt beliebte Badeort Patong, wo Wassermassen große Felsbrocken, Schlamm und Geröll in Wohnviertel und Geschäftsstraßen spülten. Häuser, Läden und Fahrzeuge wurden beschädigt, wie die Zeitung «Bangkok Post» unter Berufung auf die Behörden berichtete. 

In der Nacht waren nach anhaltenden Regenfällen Wasser und Geröll von den Hängen in tiefer gelegene Gebiete geströmt. Besonders schwer traf es den Bezirk Kathu, zu dem Patong gehört. Schlamm und Felsbrocken blockierten Straßenabschnitte, Schaufensterscheiben zerbrachen, zahlreiche Autos wurden überflutet. Teilweise wurde ein Fahrverbot ausgesprochen. 

Meteorologen warnen vor weiterem Regen

Die Einsatzkräfte rückten mit Baggern und anderem schweren Gerät an, um Geröll zu beseitigen und Abflusswege freizulegen. Die Stadtverwaltung von Patong richtete Notunterkünfte im Rathaus sowie in einer Schule und einem Hotel ein. Der Katastrophenschutz meldete Überschwemmungen auch aus anderen südlichen Provinzen. Der Wetterdienst warnte derweil vor weiteren schweren Niederschlägen bis mindestens Mittwoch. In weiten Teilen Thailands geht die Regenzeit gerade zu Ende.

Phuket zählt mit seinen schönen Stränden, lebhaftem Nachtleben und vorgelagerten Trauminseln zu den wichtigsten Tourismuszentren Thailands. Die Insel in der Andamanensee verzeichnete 2025 rund 14 Millionen Besucher, darunter mehr als zehn Millionen aus dem Ausland. Deutschland gehört zu den wichtigsten ausländischen Herkunftsmärkten.

Erst Ende September gab es in der Hauptstadt Bangkok nach tagelangem Regen schweres Hochwasser, das auch den Luftverkehr beeinträchtigte. Die Stadtverwaltung hatte für alle 50 Bezirke den Katastrophenfall ausgerufen. Landesweit waren den Behörden zufolge rund 2,6 Millionen Menschen betroffen.

Quelle: dpa

 

Das könnte Dich auch interessieren

23.10.2026 Ein Toter, viele Verletzte durch Taifun «Champi» in Taiwan Taiwan erlebt durch Taifun «Champi» Starkregen und kräftige Böen. Das öffentliche Leben und der Flugverkehr werden durch den Sturm stark beeinträchtigt - und es gibt erste Opfer. 20.10.2026 Lage in spanischen Urlaubsregionen nach Sturm entspannter In Valencia und auch auf Mallorca kehrt nach dem Unwetterchaos langsam der Alltag zurück. Vielerorts scheint wieder die Sonne. Doch die Aufräumarbeiten sind noch lange nicht zu Ende. 19.10.2026 «Adam» setzt Valencia unter Wasser – mindestens vier Tote Land unter statt Ferienfreude: In Spanien setzt Sturmtief «Adam» Straßen und Campingplätze unter Wasser. Es gibt Tote, Evakuierungen und Unterrichtsausfälle. Der Regen ist noch nicht vorbei. 15.10.2026 Türkei droht nach Überschwemmungen weiterer Starkregen Nach den Überschwemmungen in Istanbul dauern die Rettungsarbeiten an und auch der Regen hat noch nicht überall aufgehört. Stattdessen warnt der türkische Innenminister vor neuen Unwettern im Land.