Die Stadt Bayreuth will den Papierbergen in ihren Behörden Schluss machen. Das geht aus einem Schreiben des 2. Bürgermeisters Andreas Zippel hervor. Er hat damit auf eine Anfrage von Stadträtin Luisa Funke-Barjak reagiert. Sie hatte wissen wollen, wie es im Zusammenhang mit dem Onlinezugangsgesetz um die Digitalisierung im Rathaus steht. Laut Zippel habe Bayreuth seit Inkrafttreten des Gesetzes einen enormen Sprung gemacht. Der Fokus müsse nun auf die digitale Antragsbearbeitung gerichtet werden. Das Ziel: Bürger stellen online einen Antrag, der wird in den zuständigen Dienststellen bearbeitet und dann auf digitalem Weg zurückgeschickt. Auch rein interne Prozesse der Stadtverwaltung sollen digitalisiert werden. Das hieße: Schluss mit Papierkram und unleserlichen Anmerkungen.
mso