Die SpVgg Bayreuth verabschiedet weitere Spieler aus dem Kader der vergangenen Saison. Deniz Koç, Angelo Brückner, Davide-Danilo Sekulovic, Alexander Seidel, Felix Heim und Leon Bucher werden künftig nicht mehr das Trikot der Oldschdod tragen. Während sich die Wege mit Koç und Sekulovic nach der Saison trennen, entschieden sich Brückner, Seidel, Heim und Bucher trotz vorliegender Angebote der SpVgg für eine neue sportliche Herausforderung.
Deniz Koç war in der Offensive flexibel einsetzbar und brachte technische Qualität sowie Spielwitz in das Bayreuther Spiel. Mit seinen Fähigkeiten im letzten Drittel konnte er immer wieder Akzente setzen.
Angelo Brückner wechselte im Winter nach Bayreuth. Der Rechtsverteidiger, der unter anderem beim FC Bayern München ausgebildet wurde, brachte Erfahrung aus der Regionalliga und der österreichischen Bundesliga mit und stellte sich in einer wichtigen Saisonphase in den Dienst der Mannschaft. Die SpVgg hätte den Weg mit ihm gerne fortgesetzt, Brückner sucht nun eine neue sportliche Herausforderung.
Davide-Danilo Sekulovic kam auf Leihbasis vom FC Ingolstadt 04 zur Oldschdod und brachte auf Anhieb neuen Schwung in die Offensive. Mit seiner Dynamik, seinem Zug zum Tor und wichtigen Treffern war er in der Rückrunde ein wichtiger Faktor und empfahl sich mit seinen Leistungen zugleich für den nächsten Schritt in die 3. Liga.
Alexander Seidel war im vergangenen Sommer von der SpVgg Bayern Hof nach Bayreuth gewechselt und entwickelte sich in der Defensive schnell zu einem wichtigen Faktor. Mit seiner körperlichen Präsenz, Zweikampfstärke und Mentalität trug er maßgeblich zur Stabilisierung der Mannschaft bei. Trotz eines im Vergleich zur vergangenen Saison deutlich verbesserten Angebots der SpVgg entschied sich der Innenverteidiger für einen Wechsel zum Greifswalder FC.
Felix Heim trug seit 2024 das Trikot der SpVgg und war in der Offensive immer wieder für wichtige Aktionen gut. Nach seiner schweren Verletzung kämpfte er sich zurück und zeigte mit seiner Rückkehr auf den Platz noch einmal, welche Qualität und Mentalität in ihm steckt. Auch ihm lag ein deutlich verbessertes Angebot zur Fortsetzung des gemeinsamen Weges vor, Heim nimmt nun eine neue Herausforderung an.
Leon Bucher war vor der Saison vom FC Ismaning zur Oldschdod gewechselt. Der Rechtsverteidiger, der in der Jugend der SpVgg Unterhaching ausgebildet wurde, sammelte bei der SpVgg weitere Erfahrung in der Regionalliga Bayern und brachte sich mit Einsatz und Verlässlichkeit ein. Sein Tor gegen die SpVgg Unterhaching wird uns allen in Erinnerung bleiben. Auch mit ihm hätte die SpVgg gerne weitergearbeitet, Bucher entschied sich aber gegen das vorliegende Angebot des Vereins.
„Alle Spieler haben in der vergangenen Saison ihren Teil dazu beigetragen, dass wir unser gemeinsames Ziel erreicht haben. Gerade in einer schwierigen Spielzeit war es wichtig, dass jeder bereit war, sich in den Dienst der Mannschaft zu stellen. Bei einigen Spielern hätten wir uns eine weitere Zusammenarbeit gut vorstellen können, respektieren aber selbstverständlich die jeweiligen Entscheidungen. Wir bedanken uns bei Deniz, Angelo, Davide, Alex, Felix und Leon ausdrücklich und wünschen allen für ihre sportliche und persönliche Zukunft nur das Beste“, erklärt Geschäftsführer Lorenz Röthlingshöfer.
Bereits verabschiedet wurden zuvor Lukas Quirin, Thomas Winklbauer, Maximilian Fesser und Maximilian Weimer.
red