CSU-Landtagsfraktion

Spaenle wieder einmal vor Rückkehr in den Landtag

12. Mai 2026 , 15:56 Uhr

Voraussichtlich Stühlerücken in der CSU-Landtagsfraktion: Zwei Mitglieder dürften demnächst ausscheiden, zwei andere dafür nachrücken. Darunter ein Altbekannter.

Der frühere bayerische Kultusminister und amtierende Antisemitismusbeauftragte Ludwig Spaenle (CSU) steht vor einer neuerlichen Rückkehr in den Landtag – wieder einmal als Nachrücker. Gleiches gilt für den ebenfalls langjährigen CSU-Landtagsabgeordneten Andreas Lorenz.

Noch ist es nicht amtlich, doch der CSU-Landtagsfraktion stehen zwei Abgänge bevor. Der CSU-Abgeordnete Alexander Dietrich, der seit 2023 im Landtag sitzt, soll neuer Leiter des Kommunalreferats in der Landeshauptstadt München werden. Und die CSU-Abgeordnete Ute Eiling-Hütig soll neue Bildungsministerin in Rheinland-Pfalz werden. Beide müssten dann, wenn die Personalien wie angekündigt vollzogen werden, ihre Mandate niederlegen.

Und dann kämen Nachrücker über die CSU-Oberbayern-Liste zum Zug. Als erstes Lorenz, der dem Landtag von 2008 bis 2018 sowie als Nachrücker von 2022 bis 2023 angehörte. Und als zweites Spaenle, der von 1994 bis 2018 und dann – als Nachrücker – von 2020 bis 2023 im Landtag saß. Bei der Landtagswahl 2023 hatten beide den direkten Wiedereinzug verpasst.

Quelle: dpa

Das könnte Dich auch interessieren

12.05.2026 CSU-Politikerin Ministerin in Mainz – Spaenle vor Comeback Stühlerücken in der CSU-Landtagsfraktion: Zwei Mitglieder dürften demnächst ausscheiden – eine wird anderswo Ministerin – und zwei andere dafür nachrücken. Darunter ist auch ein Altbekannter. 13.05.2026 Grüne gehen gegen Stau auf dem Damenklo vor Wer kennt es nicht: Auf dem Damenklo ist immer Andrang, egal ob Kirchweih, Konzert oder Theaterpause. Grünen-Landtagsabgeordnete Julia Post glaubt: Das ist politisch gewollt. 11.05.2026 Söder: Regierung muss Leistungsfähigkeit erhöhen Die Debatten beim Koalitionsausschuss in der Villa Borsig waren für Schwarz-Rot kein Ruhmesblatt. Jetzt müsse Leistung zählen, mahnt Bayerns Ministerpräsident. 05.05.2026 Junge Union Oberbayern fordert Deutschkurse in den Ferien Wer die deutsche Sprache nicht gut genug beherrscht, muss an Bayerns Schulen in Deutschkurse gehen. Der Jungen Union geht das nicht weit genug. Sie bringt auch finanzielle Druckmittel ins Spiel.