Spielwaren

Sozialplan für Playmobil-Beschäftigte ausgehandelt

17. April 2026 , 14:35 Uhr

Ein beliebtes Kinderspielzeug wird künftig nicht mehr in Deutschland hergestellt: Die Playmobil-Figuren. Für die Beschäftigten des einzigen deutschen Werkes gibt es jetzt einen Sozialplan.

Die Verhandlungen über einen Sozialplan für die Beschäftigten des letzten deutschen Playmobil-Werkes im mittelfränkischen Dietenhofen sind nach Angaben der Horst-Brandstätter-Group abgeschlossen. Man habe sich mit den Arbeitnehmervertretern auch auf die Einrichtung einer Transfergesellschaft sowie die Zahlung von Abfindungen für die betroffenen Mitarbeiter geeinigt, teilte das Unternehmen mit. 

Die Unternehmensgruppe hatte beschlossen, das Werk in Dietenhofen, wo derzeit 350 Menschen beschäftigt sind, zum 30. Juni zu schließen. Die Fertigung der berühmten Playmobil-Figuren werde künftig in ausländischen Werken, etwa in Malta und Tschechien fortgeführt.

Quelle: dpa

Das könnte Dich auch interessieren

16.04.2026 60-Jähriger stirbt nach Unfall mit Radladerschaufel Bei der Arbeit wird ein Mann von seinem Kollegen übersehen - und von einer Schaufel erfasst. Das endet tödlich. 11.04.2026 Deutsches Playmobil-Werk soll planmäßig Ende Juni schließen Die berühmten Spielfiguren werden künftig nur noch im Ausland gefertigt - etwa in Malta und Tschechien. Für die Beschäftigten wird eine Transfergesellschaft angestrebt. 08.04.2026 Baustellenkran stürzt um – Arbeiter noch auf Kran-Leiter Beim Aufbau stürzt ein Baustellenkran in Oberfranken plötzlich um. Anwohner und Arbeiter haben Glück im Unglück. Was die Polizei über die Ursache sagt. 02.04.2026 Mann fährt Kollegen mit Gabelstapler über Fuß Während der Arbeit mit einem Gabelstapler übersah ein Mann seinen Kollegen – der 22-Jährige musste schwer verletzt ins Krankenhaus.