Sorge um die Pegnitzer Innenstadt. Die Initiative „Unser Pegnitz“ hat bei ihrer Hauptversammlung über den wachsenden Leerstand beraten. Das berichtet der Kurier. Es gibt immer mehr leere Läden. Die zentrale Frage der Initiative ist: Wie bringt man neue Ladenbesitzer oder Dienstleister in die Innenstadt? Eine mögliche Lösung könnte die geplante Hochschule für öffentlichen Dienst auf dem alten PEP-Gelände sein – sie könnte neue Menschen und damit auch Kunden in die Stadt bringen. Auch der geplante barrierefreie Umbau des Bahnhofs könnte die Innenstadt langfristig aufwerten. Diese beide Projekte werden aber erst in mehreren fünf Jahren fertig. Zu spät, um wirklich zu helfen, sagen einige.
Die Initiative „Unser Pegnitz“ ist ein Zusammenschluss von Geschäftsleuten, engagierten Bürgern und anderen Akteuren, die sich für eine lebendige Innenstadt in Pegnitz einsetzen.
Aktuell gibt es 32 Geschäfte, 23 Dienstleister und 16 Gastronomiebetriebe in der Innenstadt.
Außerdem wurde bei der Hauptversammlung der Initiative „Unser Pegnitz“ über geplante Veranstaltungen in der Innenstadt gesprochen. Geplant sind unter anderem „Summer in the City“ im Juni und Juli sowie das Adventsdorf im Dezember. Die Organisation dieser Events macht aber viel Arbeit und es fehlen Helfer. Einige Verantwortliche wollen sich deshalb bald zurückziehen. Ein geplanter „Kulturfrühling“ mit Musik und Lesungen in leeren Läden musste abgesagt werden, weil sich niemand gemeldet hat. Man will es nächstes Jahr nochmal versuchen – mit mehr Vorlaufzeit. Auch ein Suppentag mit Spendenaktion lief gut und könnte wiederholt werden, ist aber noch nicht sicher.
bea